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Presseberichte & Aktivitäten · Berichte 2019

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Besucher-Rekord auf dem Pfingsttreffen plus 48.338 Seitenabrufe (Pageviews) unserer Website im Juni 2019. Vielen Dank, liebe Freundinnen und Freunde des Lanz-Bulldog-Clubs!

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Pfingsttreffen Backsberg 2019

…Weitere Gäste aus Richtung Ostfriesland trafen bei uns ein. Auch sie stellten sich am Deich auf, freuten sich, das erste Mal bei uns zu sein und lobten unsere schöne Location hier auf dem Backsberg.
In der Woche traf ebenfalls das historische Sägegatter aus dem Kreis Cuxhaven von den Oldtimerfreunden Westersode bei uns ein. Die Jungs um Stefan von See bauten in Windeseile das Gatter auf, welches von einem Zweizylinder-Güldner-Motor angetrieben wurde. Wir vom Club schafften in der Woche mit einem Tieflader diverse Eichenstämme heran, welche während des Treffens fachmännisch von den Junior-Schraubern des Westersoder Clubs aufgesägt werden sollten. Liebe Westersoder: Vielen Dank für Eure Mühen, war eine wirklich tolle Sache.
Im weiteren Verlauf der Woche luden uns die Holsteiner zum Essen ein. Wir durften ohne gültiges Visum in deren Hoheitsgebiet – Glück gehabt. Es gab sehr leckeren Spießbraten, welcher mit Krautsalat in Brötchenhälften serviert wurde – echte Bulldog-Burger eben. Maxi und Robin standen an dem motorbetriebenen Spießgrill und servierten uns das leckere Essen.
Wir feierten bis tief in die Nacht. Zudem bauten sich die Holsteiner aus Europaletten einen Steg in die Wümme – sehr originell. Da das Wetter gut mitspielte, ließen wir uns das Bad in der Wümme nicht nehmen, toller Spaß.
Am Freitagabend trafen wir uns vom Club im Festzelt und Kai-Uwe ging mit uns das Treffen planerisch durch: Aufgabenverteilungen mit Zeiten und Tätigkeiten wurden durchgesprochen. Vorweg bedankte er sich bei uns allen für den raschen und reibungslosen Aufbau der Veranstaltung. Wir alle waren uns einig: So schnell und gut haben wir unser Treffen noch nie aufgebaut. Mittwochabend waren wir mit allem so ziemlich fertig.
Unser Acker wurde schon in der Woche von den großen Bulldogs der Holsteiner in Beschlag genommen. Zu Beginn des Treffens war er schon komplett umgebrochen.
Am Samstag um 8:00 Uhr starteten wir unser großes Treffen. Unsere Gäste kamen aus zig Bundesländern, unser Fahrerlager und selbst der ehemalige Hubschrauberplatz waren komplett mit Oldtimern, Wohn- und Bauwagen belegt. Die Westersoder sägten Baumstämme auf, wir führten Kleingeräte vor und begannen nach alter Sitte zu dreschen – Stilecht mit Lanz-Kühlerbulldog und Lanz-Dreschmaschine. Lorne, ein Freund unseres Vereins, brachte seinen Deutz-U-Boot-Motor mit, welchen er per Druckluft startete. Unsere Pferdefreunde zeigten auf dem Acker, wozu große Arbeitspferde in der Lage sind: Sie zogen Pflüge und schwere Sachen hinter sich her, die Bulldogs und Trecker hatten in dieser Zeit Verschnaufpause. Überhaupt war der staubige Acker mal wieder umringt von tausenden Besuchern, welche neugierig dem Treiben zusahen. Besonders unser Tiefpflug wurde, mit diversen Schleppern bespannt, sehr eindrucksvoll eingesetzt. Selbst fünf Allgaier-Schlepperpiloten ließen es sich nicht nehmen, mit ihren „Wurstkochern“ in Reihe mit dem Tiefpflug des Feld umzupflügen – sehr schönes Schauspiel. Die Holsteiner hatten einen Tiefenmeißel mitgebracht – auch er ein beliebtes Spielzeug auf dem Acker, machte so manchen Schlepper müde. Je tiefer er eingestellt wurde, desto spektakulärer, was der vorgespannte Schlepper so machte: Rauchwolken und durchdrehende Hinterräder inklusive.
Unsere Besucher hatten neben dem Zusehen auf dem Acker die Möglichkeit, sich mit Kaffee und Kuchen direkt am Acker zu stärken. Wir hatten auf jeder Wiese diverse Verpflegungs- und Getränkebuden aufgestellt. Ebenso konnte man sich auf dem Flohmarkt mit Nützlichem (oder Nutzlosem) eindecken. Viele Besucher hielten sich auch in den Fahrerlagern auf, hatten viele Fragen und wollten auch einen Blick in die Wagen werfen. Oft wurde dann die Frage gestellt, ob wir nur für die Treffen unsere Wagen hergerichtet hätten. Einige von uns berichteten dann, auch schon mit Schlepper und Wagen regulär in den Urlaub gefahren zu sein, was den Besuchern sehr gefiel. Nur mit der Anreisegeschwindigkeit hätten doch einige ein Problem… wir nicht.
Das Wetter spielte uns keinen nennenswerten Streich, es war überwiegend trocken und die Besucherzahlen waren dementsprechend hoch. Die Oldiebesitzer, welche uns mit ihren Schätzchen besuchten, waren voll des Lobes und versprachen, in zwei Jahren wieder dabei zu sein.
Abends startete die Disco mit unserem DJ Markus „Hasi“ Steffen, der uns mit fetziger Musik einheizte. Das Festzelt war sehr schnell voll, gute Stimmung und Tanz rundeten die Party ab. Vor dem Zelt hatte unser Festwirt zwei Schankwagen aufgebaut, beide waren komplett bis tief in die Nacht ausgelastet.
Am Sonntagmittag fuhren erste Gespanne mit besonders langer Anreise wieder heimwärts, am Trubel auf dem Platz änderte das wiederum nichts. Alle Tage war der Acker im Mittelpunkt des Geschehens, sowohl Aussteller wie auch Besucher ließen es sich nicht nehmen, ihn in Beschlag zu nehmen. Besonders, als der Club einen Wettkampf startete, wo sich andere Clubs in Sachen Geschicklichkeit mit und auf dem Schlepper beweisen konnten. Unsere Holsteiner vom Deich machten bei der Challenge den ersten Platz und holten am Ende verdient ihren mit Schluck gefüllten Holzschuh-Pokal ab.
Am Montagabend war dann wieder alles vorbei, die Wiesen lichteten sich und wir begannen schon am selben Abend mit dem Abbau, welcher sich bis Mittwoch hinzog. Der Abbau ging auch hier sehr gut vonstatten, es lief Hand in Hand mit unserer Mannschaft, tolle Leistung.
Der Vorstand möchte sich an dieser Stelle bei allen Besuchern, Ausstellern und vor allem bei den Clubmitgliedern bedanken. Ohne die sehr gut funktionierende Mannschaft wäre diese Veranstaltung nicht möglich – Vielen Dank Euch allen.
Auch möchte sich der Club bei allen Sponsoren und externen Helfern bedanken. Sie leisten einen sehr wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung. Hierzu gehören: Fa. Hoyer aus Visselhövede, Fa. Tiemann, welche uns für die Tage wieder einen John-Deere-Schlepper zu Verfügung stellte, das M. Huhs Lohn- u. Fuhrunternehmen GmbH Ottersberg, der Sack-Verein Bremen, Rainer Monsees, Lorne Zielke (U-Boot-Motor), Historische Schaustellerfahrzeuge Stahlmann aus Oldenburg (Kirmesorgel), Carsten Elfers, unser Festwirt mit Familie Heini Thran. Und bei Petrus für das Wetter.
 
Wir hoffen, Euch alle in zwei Jahren wieder auf dem Backsberg begrüßen zu können und freuen uns auf das nächste Fest in 2021.
 
Lieben Gruß
Euer Lanz-Bulldog-Club Oyten

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Das wünscht Mann sich: Fast 90 Jahre alt und voll funktionsfähig! Dieses Prachtstück wurde auf dem Pfingsttreffen 2019 ausgestellt und vorgeführt.

Zum Pfingsttreffen 2019:

Läuft! Historische Horizontal-Gattersäge restauriert

Ein Bericht von unserem Gastautor Stefan von See

Die Horizontal-Gattersäge ist ein selbstkonstruierter Eigenbau aus einem Baujahr um 1930. Die Konstruktionsrahmen wurde komplett genietet und besteht im Wesentlichen aus im Feuer geschmiedetem und gebogenem Eisen. Die Komponenten wurden zum Teil aus gebrauchten Transmissionen und einem Getriebe unbekannter Herkunft zusammengesetzt.
Die Gattersäge wurde von Ort zu Ort auf Eisenrädern transportiert und dort eingesetzt, wo große Bauvorhaben durchgeführt wurden. Gattersägen waren ein großer Fortschritt in der modernen Holzbearbeitung.
2013 gelangte die Säge in meinen Besitz. Zuvor stand die Säge zirka 40 Jahre an einem Ort, an dem sie als stationäres Gatter benutzt wurde.
Die vielen Jahre überstanden hat sie aus dem Grund, weil mit ihr Stämme bis zu einem Meter Durchmesser gesägt werden konnten. Diese Leistungsfähigkeit hatten viele andere Sägen nicht. Im Jahre 2017 wurde sie unter meiner Leitung von den Junior-Schraubern Westersode restauriert.
Besonderheiten dieser Säge sind der genietete Rahmen und dass diese Säge damals schon mobil einsetzbar war, was zu der Zeit eigentlich ungewöhnlich war, da man diese Mobilität nur von Dreschmaschinen kannte.

Stefan von See
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Bremen Classic Motorshow 1. bis 3. Februar 2019

LBCO mit Molkerei auf BCM

Ein Bericht von
unserem Pressesprecher
Andreas Rathjen

Für die diesjährige BCM hatte sich der Club wieder etwas historisches als Diorama ausgedacht: Nachdem wir letztes Jahr eine historische Tankstelle mit Werkstatt aufgebaut hatten, sollte es nun eine Molkerei mit Anlieferung von Milchkannen sein.
 

Früher hatte jeder Landwirt Milchkannen aus verzinntem Blech und später aus Aluminium. Sie waren mit den Nummern der Besitzer versehen. Die Milch wurde per Hand gemolken und später über einem Trichter mit Papierfilter direkt in die Milchkannen geschüttet. Pferde- oder Ochsengespanne, später Treckergespanne, fuhren über das Land und sammelten die an der Straße stehenden Milchkannen ein und brachten sie zur Molkerei. Jeder größere Ort besaß in aller Regel eine Molkerei. Später kamen Melkanlagen auf den Höfen zum Einsatz, per Unterdruck wurde nun maschinell gemolken. Das mühevolle Handmelken war nicht mehr zeitgemäß. In der Folge wurden Tankanlagen installiert, LKW-Milchzüge holten und holen bis heute die Milch von den Höfen ab. Die Milchkanne hatte ausgedient.
Wir stellten uns vor, zwei Schlepper-Anhänger-Gespanne, beladen mit zahlreichen Milchkannen sowie ein zeitgenössisches Melkerrad auszustellen. Aus den vorhandenen Bauplatten des Standes aus dem Vorjahr sollte die Anlieferrampe mit einem Teil der Außenfassade der Molkerei aufgebaut werden. Bei Holger und Johann in der heimischen Werkstatt fingen wir zwei Wochen vor der BCM mit dem Bau des Standes an. Nach Fertigstellung des „Rohbaus“ wurde alles auf zwei Autoanhänger verladen und am Mittwoch vor dem Event zum Veranstaltungsort gebracht.
Nach recht kurzer Aufbauzeit fingen wir an, die Fassade zu bemalen und die Wände mit Tapeten in Ziegelsteinoptik zu versehen. Ein Gussfenster und eine angedeutete Schiebetür nebst Uhr und Außenlampe rundeten das Erscheinungsbild ab. In alter Frakturschrift montierten wir ein Schild mit der Aufschrift „Molkerei“ in der Mitte des Baus.
Am Donnerstag brachten wir unsere Fahrzeuge zum Stand: Heiner brachte seinen 16er-Seitenglühkopf mit, Clemens kam mit einem hübsch restaurierten 1106 Bulli nebst Anhänger, Andi lieferte einen patinierten Ackerwagen und das Melkerrad.
Als weitere Deko spendete Johann ein Butterfass und eine Milchzentrifuge mit Handkurbel, Carsten ein (Schaufenster-)Kälbchen in Lebensgröße, dass spontan „Edeltraut“ benannt wurde.
Die Milchkannen bekamen wir als Leihgabe von der Altmetall- und Recyclingfirma Walter Schmidt aus Thedinghausen-Dibbersen.
Diese verteilten wir zu gleichen Teilen auf die Anhänger, auf der Rampe und zwei an dem Melkerrad, welches extra hierfür zeitgenössische Halter montiert bekam.
Wir bauten ein übergroßes Flipchart aus Dachlatten und einer dunkelbrauen Sperrholzplatte, klebten hier Schwarzweiß-Bilder in DIN A3 mit historischen Bildmotiven auf. Sie zeigten dem Besucher Molkerei-Anliefer-Szenen aus den Nachkriegsjahren, teils noch mit Ochsengespannen sowie Maschinenhäuser der Molkereien, die Abfüllung in Milchflaschen, die Produktion von Butter, das Melken auf der Weide, der Transport der Milch mit Melkerrad und vieles mehr.
Franzi und Marina hatten die Idee, sich als Melkerinnen im 50er-Jahre-Outfit zu verkleiden und rundeten so das Gesamtbild sehr harmonisch ab.
Die diesjährige BCM fand, wie die anderen Jahre auch, am ersten Februar- Wochenende statt, Beginn am Freitag. Als Sondershow wurden amerikanische Zweiräder aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts ausgestellt, bei den Pkw waren es Kombi-Wagen aller Arten und Marken. Selbst ein Aston-Martin (James-Bond-Auto) als (Edel-)Kombi gab es zu bewundern.
Der Automobil-Standort Bremen ist bekannt für den Bau von schönen Kombiwagen. Als Borgward die Isabella als Kombi und den Goliath Hansa als Kombi vorstellte, begann die Ära dieser Fahrzeuggattung, welche später in Form des Mercedes der Baureihe W123 fortgeführt wurde. Das erste nach Schließung der Borgward Gruppe gebaute Modell war eben jener Mercedes. Nach Einführung dieser Art, übrigens „T-Modell“ genannt, etablierte sich der Kombi sehr schnell und wurde zu einem festen und wichtigen Bestandteil im Verkaufsprogramm bei Mercedes. Es folgten weitere Kombis der Baureihe W124 und später die C-Klassen. Aktuell werden weiterhin in Bremen- Sebaldsbrück Kombis der C- und E-Klassen gebaut.
Mit Besucherzahlen von über 41.000 Menschen war die Messeleitung sehr zufrieden. Die Besucherzahlen sind im Vorjahresvergleich leicht gestiegen, viele Besucher kamen aus den skandinavischen Ländern. Ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm findet man, wie jedes Jahr, auf der BCM. Wir meinen, ein absolutes Muss für jeden Oldtimerfreund, zumal das Wetter im Februar eher suboptimal zum Fahren von Oldtimern ist, schon allein wegen dem Streusalz auf den Straßen. So ist diese Indoor-Veranstaltung gerade im Winter ein sehr toller Saisonstart und Inspiration für laufende Projekte in den heimischen Werkstätten der Oldtimerfreunde. Infostände in Sachen Rostvorsorge, Rostbekämpfung und Konservierung sind mittlerweile ein wichtiges Thema. Die braune Pest macht uns Oldtimerbesitzer teilweise sehr zu schaffen…
Am Sonntag um 18:00 Uhr endete die Ausstellung; für die nächste BCM ist unter anderem eine Sondershow für historische Fahrräder geplant.
An unserem Stand war immer gut was los, sehr interessierte Besucher hatten wir bei uns. Viele Damen fanden das Thema sehr gut, bestätigten uns, dass unser Stand eine tolle Abwechslung sei unter all den Oldtimern. Ein Filmteam des NDR war ebenfalls zugegen, sie filmten uns für die Facebookseite „Treckerfahrer dürfen das“. Der Filmbericht soll in Kürze dort zu finden sein.
Kurze Zeit nach Veranstaltungsende war unser Stand wieder zerlegt und verladen. Um 21:00 Uhr fuhr das letzte Autogespann von uns aus der Halle 2. Montags brachten wir unseren Messestand in die Clubscheune und alles war erledigt.
Bedanken möchten wir uns bei allen Mitwirkenden, Auf- und Abbau liefen super. Tolles Team! So macht Messebau und Ausstellung wirklich Spaß und motiviert uns für das kommende Jahr. Ebenso möchten wir uns bei der Firma Walter Schmidt für die Milchkannen bedanken, es ist heute nicht mehr so einfach, zahlreiche Milchkannen zusammen und dann auch noch verliehen zu bekommen.
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Ernst Matthiesen von mawi media arbeitet für „Treckerfahrer dürfen das“ (NDR), und produzierte die Reportagen über den Lanz-Bulldog-Club auf der Bremen Classic Motorshow 2019, die auf den Facebook- und Instagram-Accounts von „Treckerfahrer dürfen das“ zu sehen sind.

Was sich Heinrich Lanz nicht alles ausgedacht hat!

Gepostet von Treckerfahrer dürfen das am Freitag, 1. Februar 2019
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Veranstaltungen

Terminkalender

Auf der Internetseite vom Bundesverband Historische Landtechnik Deutschland e.V. finden Sie alle wichtigen Termine zu diversen Oldtimer­veranstal­tungen in Deutschland.

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