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Berichte 2021

8. August 2021

Erstes Treffen in Grauen, Heidekreis

Ein erstes Oldtimer-Trecker-Treffen in unserer Nähe fand am Wochenende in der nördlichen Lüneburger Heide statt. Am Sonntag, den 8. August, veranstaltete eine Gruppe von sehr motivierten Oldtimer-Enthusiasten aus Grauen, Gemeinde Neuenkirchen, ein nettes kleines und doch vielseitiges Treffen.
Auf einem Stoppelfeld kurz vor der Ortschaft Grauen bot man den Ausstellern und Zuschauern Trecker-Wettziehen mit selbstgebautem Bremswagen aus einen ehemaligen Miststreuer, Geschicklichkeitsparcours und weitere Attraktionen. Ein äußerst reichhaltiges Kaffee- und Kuchenbuffet rundete es ab. Man spannte eine riesige Fallschirmplane über den Catering-Bereich mittels Kran und diverser Frondlader-Schlepper, ähnlich wie in Vethem. Was die Jungs und Mädels innerhalb eines Tages da aufbauten, war schon enorm.
Ein Pärchen aus unserem Club hatte sich entschlossen, Kurzurlaub mit Bulldog und Wagen in der Nähe zu machen und fuhren am Vortag via Fahrrad dort hin, um sich ein Bild zu machen. Dort angekommen, wurde die Piste für das Wettziehen vorbereitet und eine Reihe Rundballen zusammengestellt, tags darauf war das Feld nicht wiederzuerkennen, Respekt an euch, tolle Leistung. Wir trafen uns mit vier LBCOlern am Veranstaltungstag und staunten nicht schlecht über die Organisation: Vorweg wurde geprüft, ob corona-technisch alles im Lot war, etwaige Schnelltests konnte man vor Betreten des Geländes an einer aufgebauten Station des ASB machen, Parkplätze umzu waren reichlich vorhanden und die Anzahl und Abwechslung der Schlepper sehr beachtlich.
Das Flair der kleinen Treffen ist immer noch sehr reizvoll, hier in Grauen war es die erste Veranstaltung dieser Art. Das dachte sich wohl auch eine Gruppe Ammerländer Schlepperfreunde und machten sich auf den langen und nassen Weg vom Ammerland, Kreis Westerstede, hierher. Petrus hat für dieses Wochenende leider reichlich die kalte Dusche aktiviert, in Grauen war das Wetter wirklich gräuselig. Sehr zum Bedauern für die Veranstalter.
Beim ersten Wettziehen zog ein 10-Liter-Glühkopf-Bulldog alle Blicke auf sich. Der zuvor gestartete Wasser-Deutz schaffte, wie der Bulldog auch, einen „Full-Pull“. Der moosgrüne Zweizylinder fuhr gemütlich im kleinen Gang durchs Ziel. Kraft haben sie ja, die schweren Kölner. Früher nannte man sie „Stahl-Deutz“, da ihr Getriebe eine geschweißte Stahlkonstruktion war. Im Geschicklichkeitsparcours wurde unter anderem eine Wippe aus zwei Alurampen gebaut, kaum einer schaffte das Austarieren mittels Schlepper. Dann wollten drei Bälle durch einen Basketballkorb vom Treckersitz aus durchgeworfen werden, auch nicht so leicht. Schöne Idee…
Viele 50er-Jahre-Schlepper waren da, aber auch die großen Allradler aus den 70ern und 80ern. Sie erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in der Schlepperscene, vollrestaurierte Case, Schlüter, MB-Tracs, aber auch sauber restaurierte Unimogs gab es zu sehen. Allerdings scheint die Marke Lanz in der Gegend nicht so populär zu sein, wir zählten fünf Stück. Jörg und Robin kamen per Auto mit Familien, Patrick, unser Famulus-Pilot, standesgemäß mit Trabant 601, Freundin und Hund. Andi mit Freundin, Bulldog und Wagen.
Wir waren uns alle einig: Beim nächsten Mal fahren wir wieder hin, hoffen wir mal, dass Petrus dann mehr Einsehen mit dem Orga-Team hat und mehr Sonne für sie und uns freigibt. Apropos Orga-Team: Wir würden uns freuen, wenn ihr dieses kleine, gemütliche Treffen weiter machen würdet, haben uns sehr wohl bei Euch gefühlt, gerne wieder.
Euer Lanz Bulldog Club


Lanz-Bulldog-Club · Adresse & Anfahrt

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